J. K. Rowling – Harry Potter und der Stein der Weisen

In 2018 möchte ich alle Bände erneut lesen (oder hören). Gefühlt hat bereits jeder seine Worte über Harry Potter gesprochen, eine weitere Rezension ist daher müßig und eher nur für mich gedacht als Erinnerungsstütze.

In diesem ersten Band der Reihe geht es um Grundlagen. Rowling baut die Welt auf, führt die Charaktere ein und beschwört bereits einen großen Teil dessen herauf, was in den Folgeteilen durch sie perfektioniert wird: Leben. Die Geschichte fühlt sich – trotz der Thematik – echt an. Die Figuren sind zwar, das ist dem Kinderbuchcharakter geschuldet, noch leicht oberflächlich gezeichnet.  Man ahnt jedoch, dass hinter jeder Ecke mehr steckt, das nur darauf wartet, ausführlich erzählt zu werden.

Die Autorin bereitet so viele spätere Details und Geschehnisse ganz nebenbei schon vor. Kennt man die weiteren Teile bereits, fällt es bei einem erneuten Lesen stark auf.

Was auch auffiel: Unterschiede zwischen Buch und Film. Die in der Leinwandumsetzung sehr gestreckten Passagen um das Schachspiel zum Beispiel umfassen im Buch nur 2,5 Seiten. Dagegen sind die ersten Szenen im Film viel knapper, als in der gedruckten Version Harry zu den Dursleys gebracht wird.

Als Einstieg ist das Buch perfekt. Die weiteren Bücher werden schnell komplexer, daher kann man ruhigen Gewissen dranbleiben, auch wenn dieser erste Band noch etwas kindgerechter rüberkommt. Zwischen den Zeilen kann man die späteren Entwicklungen bereits ahnen…

Gelesen vom 01.01. – 05.01.2018