Esi Edugyan – Washington Black (Eichborn)

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[Rezensionsexemplar, daher Werbung] Washington „Wash” Black Sklavenjunge auf Barbados, 1830. Er erhält die Chance zur Flucht. Gemeinsam mit dem Bruder des neuen Plantagenbesitzers beginnt eine Reise durch verschiedene Länder, auf der Suche nach Selbstverwirklichung und… Spoiler. Anfangs war ich mir nicht sicher, ob ich Fantasy lese oder es ein reales Setting sein soll (soll es). Und überrascht war ich von den derben Gewaltdarstellungen (Altersempfehlung ab 16). Die Autorin schreibt angenehm. Nicht zu simpel, nicht zu pseudo-historisch. Sie lässt sich durchaus Zeit. Anders, als das Cover vermuten lässt, liegt der Fokus auf der Entwicklung von Wash; vom Sklaven hin zum freien Individuum. Das ist eingebettet in eine Abenteuergeschichte mit zum Ende hin immer häufiger wechselnden Handlungsorten. Die Gewalt nimmt dagegen ab, mit fortschreitender „Befreiung” von Washington. Manchmal wollte die Autorin etwas zu viel und verliert sich in den verschiedenen Ebenen. Wer sich daran nicht stört und über leichte Oberflächlich- und Unwahrscheinlichkeiten hinwegsehen kann, bekommt eine schöne Geschichte. Mir zumindest ging es so. Sie eröffnet keine neuen Erkenntnisse… trotzdem toll zu lesen. Erwartet nur nicht zu viele Luftschiffe, das Cover passt nicht optimal und eher im übertragenen Sinn 😉 —- 💨#washingtonblack 💨#esiedugyan 💨#Eichborn 💨#canadianliterature ___ #herrbuch #bookworm #bookish #bookblogger #igreads #reading #lesen #bookaddict #alwaysreading #amreading #allthebooks

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