In Liebe Dein Karl – Ingrid Noll

(Werbung, da Rezensionsexemplar)
Vor einigen Tagen ist das neue Buch von Frau Noll erschienen. Statt eines Romans gibt es in diesem Jahr eine Sammlung von Kurzgeschichten und Erzählungen, fiktiv und teilweise autobiografisch. Diese sind thematisch gruppiert (gewohnt kriminelles, romantisches, tierisches, krimibezogene Mythen, aus dem Leben der Autorin selbst). 31 verschiedene Teile sind es, 5 davon Erstveröffentlichungen.
🥁
Wie es so ist mit Sammlungen – einiges mag man, anderes wirkt nicht. So ging es zumindest mir mit diesem Werk. Über allem schwebt eine angenehme sentimentale Stimmung, besonders die an ihre Mutter gerichteten Worte fand ich schön. Einige Geschichten wirken wie Plotübungen, Skizzen zu Romanen, sehr interessant. Andere ließen mich etwas ratlos zurück, da ich keinen roten Faden darin gefunden habe.
🥁
Insgesamt lohnend und empfehlenswert für alle, die näher und persönlicher an die Frau hinter den bekannten Romanen gelangen möchten. Die Einblick, oft sehr nah, in ihre Gedanken und Erinnerungen wünschen. Die keinen komplett neuen Krimi erwarten. Dieses Element ist in kleinere Dosen vorhanden. Doch ganz ohne kann sie natürlich, zum Glück, nicht. Vielen Dank Frau Noll. Die Fortsetzung der Apothekerin wünsche ich mir noch, das ginge sicher, oder?


336 Seiten (Printausgabe)
erschienen am 22. Januar 2020
978-3-257-61005-5
€ (D) 20.99 / sFr 27.00* / € (A) 20.99
* unverb. Preisempfehlung