Juli Zeh – Neujahr

Das Buch habe ich als kostenfreies Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten – vielen vielen Dank dafür. 

Henning, seine Frau Theresa und ihre beiden Kinder machen Urlaub auf Lanzarote. Über die Weihnachts- und Silvestertage. Es ist Neujahr, und Henning fährt alleine per Rad einen Berg hinauf. Dabei lässt er die vergangenen Tage, sein bisheriges Leben und seine Familie in Gedanken Revue passieren. Als er oben ankommt, geht es ihm nicht gut. Bis ihm dort oben langsam alles hochkommt und er begreift, was in seinem Leben schief gegangen ist. „Juli Zeh – Neujahr“ weiterlesen

Jo Nesbø- Macbeth

Ich habe dieses Buch als kostenloses Leseexemplar vom Verlag erhalten, vielen Dank dafür. Die im Folgenden niedergeschriebene Meinung ist die Meine.

Vor Shakespeare habe ich Respekt. Zu groß ist der Name, als dass ich jemals etwas von ihm gelesen hätte oder wirklich werde. Wenn seine Stoffe jedoch in eine moderne und besser verständliche Form gebracht werden, rücken sie dadurch in Greifnähe für mich. Im Rahmen des sogenannten Hogharth Shakespeare Projektes nehmen sich aktuelle Autoren nach und nach die Werke des großen Vorbildes an und übertragen diese in ihre Versionen der Geschichten. Hier also Nesbø mit Macbeth. Das Buch kommt mir sehr gelegen, da ich seit einiger Zeit eine andere moderne Version der Vorlage als Hörbuch konsumiere und so Vergleich ziehen kann, obwohl ich das hunderte von Jahren alte Original nicht kenne.  „Jo Nesbø- Macbeth“ weiterlesen

Robert Menasse – Die Hauptstadt

Ein Mord ist geschehen in Brüssel, ein Schwein läuft frei herum. Und damit ist nicht der Täter gemeint, sondern ein wirkliches Schwein. Während es über die Straßen und Plätze der Stadt rennt, wird es von vielen Passanten gesehen. Unter anderem, nach und nach, auch von allen Protagonisten des Buches. So wirkt die Flucht des Tieres wie ein Startschuss der Geschichte: Hier beginnt er, der Gewinnerroman des Buchpreises 2017. „Robert Menasse – Die Hauptstadt“ weiterlesen

Anne Jacobs – Die Tuchvilla

Ab und an möchte ich etwas lesen, was einfach nur erzählt und nicht zu viel vom Leser erwartet; pure Unterhaltung statt zu komplexer Gedankengänge. Die Mischung macht es. Es war wieder an der Zeit, daher habe ich dieses Buch als Rezensionsexemplar angefragt und freundlicherweise erhalten. Vielen Dank dafür. Denn in den Regalen, Videobesprechungen und anderen Medien lief es mir seit einiger Zeit konstant über den Weg. Die vermehrte Beschreibung „Es ist wie Downton Abbey“ köderte mich, da ich die Serie sehr mag. „Anne Jacobs – Die Tuchvilla“ weiterlesen